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MF9 Rollout

Mock Up

 

Eine Aufgabe, welche jede Saison zu Beginn ansteht, ist die Bestimmung der Sitzposition.

 

Für erste Ergonomie-Versuche wird auf ein so genanntes “Mock Up“ zurückgegriffen. Bei diesem Hilfsmittel handelt es sich in unserem Fall um ein Holzgestell, welches alle wesentlichen Elemente des Rennwagens abbildet. Hierzu zählen beispielsweise die Rahmenstruktur, der Sitz, das Lenkrad und die Pedale. Durch das Austesten verschiedener Positionen der einzelnen Baugruppen und Probesitzen der Fahrer wird so letztlich eine erste Sitzposition ermittelt.

 

Dabei sind allerdings einige Punkte zu berücksichtigen, unter anderem muss darauf geachtet werden, dass der Fahrer eine gute Sicht auf die Strecke erhält. Für diese Zwecke werden auch die Reifen provisorisch an dessen Position gestellt, um so die Rundumsicht zu beurteilen. Ein weiteres markantes Bauteil der Ergonomie stellt das Lenkrad dar. Dessen Position und Größe wird mittels einer einfachen Attrappe aus Holz variiert und so optimiert. Hierbei wird durch Schablonen auch bereits die Regelkonformität überprüft. Die Position der Pedale spielt eine wichtige Rolle, weshalb diese ebenfalls mehrmals auf der Grundplatte verschoben werden. Dabei testen mehrere Fahrer verschiedene Einstellungen, um so auch den Verstellweg der späteren Pedalerie zu ermitteln. Zusätzlich zu diesen Aspekten ist es stets das Ziel, den Schwerpunkt des Fahrers möglichst tief zu legen um die Fahrdynamik zu verbessern.

 

Nachdem die perfekte Position bestimmt wurde, wird diese anschließend in das CAD-System übertragen, um auf dieser Basis alle damit zusammenhängenden Komponenten konstruieren zu können.

 
Fahrwerk Auslegung

 

Einer der ersten Schritte in jeder neuen Saison besteht in der Auslegung des Fahrwerkes.

 

Hierbei hatten wir in der vergangenen Saison den großen Umstieg von unseren 13“-Felgen auf die nun montierten 10“-Felgen. Durch diese komplette Neuauslegung konnten wir unser Wissen im Bereich Fahrwerksauslegung enorm ausbauen, auf welchem wir nun für diese Saison aufbauen möchten. Hierfür haben wir zunächst mit der Analyse einiger 10“ Reifen begonnen, um deren Anforderungen und Verhalten bis ins Detail zu kennen.

 

Dabei konnten wir auf komplexe Analysesoftware zurückgreifen, um so das Optimum herauszuholen. Anhand dieser Eigenschaften konnten wir konkrete kinematische Voraussetzungen für unsere Auslegung definieren. Die Kinematik ist dafür verantwortlich, in jeder Fahrsituation die optimale Radstellung zu gewährleisten. Hierbei befinden wir uns momentan in mehreren Iterationsschleifen, indem die Anforderungen der Reifen mit dem Reglement und den Anbindungspunkten unseres Gitterrohrrahmens in Einklang gebracht werden müssen. Dabei wird auch auf eine Softwareunterstützung zurückgegriffen, um die Konzipierung in den folgenden Wochen abzuschließen.

 
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